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Freiwillige Feuerwehr Oberaula e. V.

Presseberichte Archiv

Hersfelder Zeitung vom 04.12.2002

Anlass: Löscheinsatz Edeka-Neukauf am 03.12.2002

SCHUTT UND ASCHE IN MINUTEN -
Oberaulaer Supermarkt brannte / 750 000 Euro Schaden / Ursache technischer Defekt?

OBERAULA. An dem Weihnachtsbaum am Eingang des Neukauf-Marktes baumeln schwarz-goldene Schleifen, hier und da blitzt etwas Lametta. Triefnass steht der Weihnachtsschmuck im grauen Rauch, der aus dem zusammengestürzten Dach des Supermarktes in Oberaula quillt.
Ein Brand hat gestern Vormittag den Verkaufsbereich zerstört, das Dach ist vollständig eingestürzt. Der Sachschaden wird auf insgesamt 750 000 Euro geschätzt, allein 500 000 Euro beträgt der Wert der verbrannten Ware. Verletzt wurde niemand.Totalschaden: Das Dach des Neukauf-Marktes wurde fast völlig zerstört.   FOTO: PROTT
Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei in Homberg wird als Brandursache ein technischer Defekt angenommen. Hinweise auf Brand- stiftung gibt es nicht.
Gestern, 8 Uhr: Der Markt hatte geöffnet, die ersten Kunden erledigten ihren morgendlichen Einkauf. Die Mitarbeiter der Frühschicht und Thomas und Zandra Höhnke, Besitzer der Edeka-Filiale, waren an ihren Arbeitsplätzen. Das Eigentümer-Ehepaar stammt aus Bremerhaven, übernahm den Einkaufsmarkt vor einigen Jahren.
Auch Verkäuferin Käte Pfalzgraf stand um kurz nach acht in der Metzgerabteilung: “Plötzlich sagte eine Kollegin, es riecht, als wenn jemand eine Kerze angezündet hat.” Kurz danach ertönt die Stimme der Chefin aus den Lautsprechern, erzählt Käte Pfalzgraf. “Sie hat unsere Kunden aufgefordert, zur Kasse zu gehen, nach einer Minute nochmal. Dann haben wir alle den Rauch gesehen und sind raus.” Um 8.10 Uhr wurde die Feuerwehr Oberaula alarmiert, die nach wenigen Minuten eintraf. “Das Feuer ist vermutlich in der Decke ausgebrochen und hat sich sehr schnell über die Dachkonstruktion ausgebreitet”, erklärt Jörg Reichmann, Wehrführer aus Oberaula.
Als die Verstärkung mit der Drehleiter aus Neukirchen knapp 25 Minuten später ankam, standen bereits der gesamte Dachstuhl und die Inneneinrichtung in Flammen. Dirk Makowski, Wehrführer aus Neukirchen: “Durch die flache Dachkonstruktion hatte das Feuer keinen Widerstand und konnte sich deshalb so schnell ausbreiten.” Das angrenzende Gebäude blieb von den Flammen verschont.
Eine Brandmauer schützte das Haus, in dem sich Abstell- und Aufenthaltsräume des Supermarktes befinden.
Die Flammen wurden gegen 10 Uhr unter Kontrolle gebracht. Die Feuerwehren aus Oberaula, Neukirchen, Wahlshausen, Olberode und Hausen waren mit 57 Feuerwehrleuten und sieben Einsatzfahrzeugen vor Ort, um die Flammen zu löschen.
Die Feuerwehrmänner löschten vom Korb der Drehleiter und vom Boden aus. Sie mussten Atemschutz- masken tragen, da der dicke dunkelgraue Rauch Schadstoffe enthielt. Eine Gefahr für Anwohner der umliegenden Häuser bestand jedoch nicht.
Ursula Röth stand fassungslos vor ihrem zerstörten Arbeitsplatz. Ihre Schicht hätte mittags begonnen. Kollegen riefen die Verkäuferin an und sagten ihr Bescheid: “Hoffentlich wird der Laden so schnell wie möglich wieder aufgebaut.” (MPX)

Hessische Niedersächsische Allgemeine vom 20.08.2002

Anlass: Löscheinsatz am 17.08.2002 im Schwimmbad Oberaula

DLRG-DOMIZIL AM SCHWIMMBAD ABGEBRANNT

OBERAULA. “Das Haus kann abgerissen werden”, erklärte Oberaulas Wehrführer Jörg Reichmann und zog damit die traurige Bilanz nach dem Brand in der Nacht zum Samstag.
Wie er gegenüber der HNA erklärte, war am Freitag gegen 22 Uhr im DLRG-Domizil auf dem Schwimmbadgelände aus bislang unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oberaula waren sofort vor Ort, konnten aber das Schlimmste nicht mehr verhindern.
Der gesamte Innenbereich mit Theke und der Dachstuhl des Lebensretterhäuschens wurden bei dem Brand völlig zerstört. Aufgrund von Renovierungsarbeiten am Tag zuvor, geht Jörg Reichmann von einem technischem Defekt als Brandursache aus. Doch das ist nicht sichergestellt.
Der Schaden beträgt nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Oberaula 5000 bis 10 000 Euro. (MRO)

Hersfelder Zeitung vom 16.03.2002

Anlass: Löscheinsatz am 14.03.2002 in Hausen

ALARM IN HAUSEN -RÄUCHERSCHRANK SETZT KELLERRAUM IN BRAND
Völlig verqualmt wurde am Donnerstagabend ein Wohnhaus im Oberaulaer Ortsteil Hausen

OBERAULA. Der Rauchmelder im Treppenhaus schlug Alarm, als gegen 19 Uhr die Familie gerade beim Abendbrot saß.
Der Hausbesitzer versuchte zwar, selbst zu dem vermuteten Brandherd vorzudringen, musste wegen der starken Hitze und der Rauchentwicklung den Rückzug antreten. Die Feuerwehren aus Oberaula und Hausen rückten als erste aus.
Unter Atemschutz gingen zwei Trupps gegen den Brandherd im Keller vor. Dort hatte ein Räucher- schrank Feuer gefangen. Die Flammen hatten schnell auf nebenan gelagerte Reifen und das Inventar übergegriffen.
Der Einsatz der Feuerwehr verhinderte Schäden in weiteren Räumen. Allerdings konnten die Einsatz- kräfte nicht verhindern, dass das Treppenhaus und weitere Teile der Wohnung verqualmt wurden.
Die Feuerwehr aus Oberaula setzte ihren Drucklüfter ein und zwang den Rauch heraus. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute aus Oberaula, Hausen und Olberode im Einsatz, darunter sechs Atemschutz- geräteträger. Der starke Schneefall machte den Einsatz nicht einfacher.
Die Ermittlung der genauen Brandursache hat die Polizei übernommen.
Der Eigentümer konnte sich gar nicht genug über seinen Entschluss zur Installation von Rauchmeldern freuen: “Sonst hätten wir gar nichts mitgekriegt. Und wer weiß, was dann passiert wäre?”               KH

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